Aktueller Stand: Neuer Bewerbungsschluss: 29. März 2017

 

Journalistenstipendien zum Thema Globale Gesundheit

zur Veröffentlichung in relevanten deutschen Medien

Die nächste Abgabefrist für Bewerbungen ist der 29. März 2017!


Voraussetzungen:
  • Thema Globale Gesundheit
  • Publikation in deutschen Medien
  • Veröffentlichungszusage(n)
  • Freiberuflichkeit
  • Bezug zu deutschem Engagement in Entwicklungsländern

Das European Journalism Centre (EJC) freut sich die Gewinner der ersten Journalistenstipendien zum Thema Globale Gesundheit (Global Health Journalism Grant Programme for Germany) bekanntzugeben. Sechs Journalisten erhalten insgesamt mehr als 85.000 Euro Förderung. Die geförderten Projekte zielen darauf ab, die Berichterstattung in deutschen Medien über die Gesundheitsversorgung in Entwicklungsländern zu verstärken. Zudem soll der Beitrag Deutschlands zur Globalen Gesundheit in der Entwicklungspolitik besser sichtbar gemacht werden. Mehr Informationen zu den Gewinnern hier und ausführlicher hier.

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Warum Globale Gesundheit?

Die Gesundheit der Bevölkerung eines Landes und die Funktionsfähigkeit des öffentlichen Gesundheitswesens spielen vor allem in Entwicklungsländern eine enorm wichtige Rolle für die politischen und wirtschaftlichen Zukunftsperspektiven. Das Gesundheitssystem beeinflusst zudem Faktoren wie die gesellschaftliche Stabilität und den Migrationsdruck. Trotzdem schenken nur wenige Journalisten diesen Zusammenhängen die notwendige Aufmerksamkeit und so findet das Thema auch in der Öffentlichkeit kaum Gehör. Das EJC will das ändern und vergibt deshalb im Laufe dieses Programms insgesamt 16 Stipendien an freiberufliche Journalisten für Reportage-Projekte.

Was fördern wir?

Jeder Stipendiat sollte eine Serie journalistischer Projekte umsetzen, die den Zustand der Gesundheitsversorgung in den Entwicklungsländern beleuchten. Dabei sollte der Themenkomplex Gesundheit in einen breiteren Kontext von Entwicklungszusammenarbeit, politischer Stabilität, Migration und internationalen Beziehungen gestellt werden.

Wir fördern insbesondere journalistische Projekte mit einem analytischen und wissenschafts-journalistischen Ansatz, die entweder spezielle Aspekte von Entwicklungszusammenarbeit und Gesundheitssystemen herausgreifen, oder die größere Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten, über welche sonst wenig berichtet wird. Eine Recherchekomponente vor Ort in Entwicklungsländern ist dabei nicht verpflichtend; sofern das Thema es zulässt, kann die Arbeit auch ausschließlich von Deutschland aus erfolgen. Wir freuen uns über innovative und Multimedia-Ansätze, aber auch über Vorschläge für klassische journalistische Formate. Alle Projekte sollten aus mehreren Teilen bestehen - einer Artikelserie, einer losen Reihe, oder auch aus verschiedenen Darstellungsformen; die einzelnen Teile können in derselben, aber auch in verschiedenen Publikationen erscheinen.

Förderfähige Projekte müssen einen klaren Bezug zu Deutschland aufweisen, z.B. zur allgemeinen deutschen Entwicklungspolitik und -zusammenarbeit oder zu in Deutschland angesiedelten Organisationen oder Firmen, die an entwicklungsrelevanten Themen arbeiten oder damit auf andere Weise verbunden sind. Wir legen dabei Wert auf unabhängigen Journalismus.

Wen fördern wir?

Bewerben können sich ausschließlich freiberufliche Journalisten. Idealerweise haben sie Erfahrung mit dem Themenzusammenhang von Gesundheit, Wissenschaft und Entwicklungszusammenarbeit und arbeiten für ein relevantes deutsches Medium oder für eine Organisation, die eine breite Zielgruppe und eine hohe Reichweite in Deutschland vorweisen kann. Nationalität oder Staatsbürgerschaft der Bewerber und Bewerberinnen spielen keine Rolle.

Wie hoch ist die Fördersumme?

Die Stipendien bestehen aus einem Pauschalbetrag in Höhe von 10.000 Euro, der Honorare und Kosten für die Erstellung der journalistischen Arbeit abdeckt. Zusätzlich steht ein Budget zur Verfügung, mit dem unvorhergesehene Ausgaben wie Auslandsreisen und eventuell anfallende technische Kosten für Crews, Ausrüstung, Datenbeschaffung und Datenanalyse, Visualisierung, Übersetzungen etc. erstattet werden können. Dieses Budget ist für solche Ausgaben gedacht, deren Notwendigkeit sich ggf. im Laufe der Recherche ergeben. Sie werden nur nach voriger Absprache mit dem EJC gewährt (s. hierzu auch FAQ → Financial).

Wann ist Einsendeschluss?

Der nächste Einsendeschluss für alle Bewerbungen ist der 29. März 2017 (22 Uhr MEZ). Bewerbungen können nur online eingereicht werden und mit Hilfe dieses Formulars.

Wer entscheidet?

Die Entscheidung für eine Förderung basiert auf der Qualität der eingereichten Projekte. Das EJC entscheidet alleine und unabhängig. Die Bill und Melinda Gates Stiftung nimmt keinerlei Einfluss auf Inhalte oder auf die Auswahl der geförderten Journalisten. Alle geförderten Projekte müssen für ein deutsches Online-Publikum frei zugänglich sein. Zugangsbeschränkungen wie Bezahlschranken oder Registrierung darf es nicht geben. Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte das EJC: healthreporting@journalismgrants.org

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